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und berichtet: am 28. April 2019  startete ich beim Kärnten Marathon:
Da es von Anfang an sehr viel regnete sah ich meine geplantes Wunschzielzeit in weiter Ferne!
Trotz allem versuchte ich von Anfang an meine Pace zu Laufen, trotz des Regens, dem Schotter Weg und der doch nicht ganz so flachen Strecke wie angekündigt.
Stellte nach zirka 25km fest das ich noch immer voll im Saft bin und andere schon leicht nachließen... Hab mich dadurch auf den 2. Platz gearbeitet, und wollte diese Platzierung einfach nur noch ins Ziel bringen.
Bei Km 40 sah ich auf einmal den Führenden vor mir und konnte ihn ganz unerwartet noch einholen. Hab letztendlich mit fast 1 Minute Vorsprung den Marathon gewonnen, in einer Zeit von 2h 54min .  Also hab ich nicht nur mein Ziel mit unter 3h geschaft sondern auch noch den Sieg geholt! 
 
Dass das "Homeland of Triathlon in Österreich" offensichtlich selbst noch gewissen Nachholbedarf hat, beweist die Frage des  Moderators "für was das Tri bei Schedina steht..."

Manuel, wir gratulieren ganz herzlich!


 

SO SEHEN SIEGER AUS:

In sensationellen 2: 37:46 ist Rene Masser den Florenz Marathon 2018 gelaufen. Das bedeutete over all den 25. Platz, bei den Herren Gesamt 22. Platz!

Donata läuft perfekte 3:57:18 und bleitb somit locker unter der 4 Stunden Schallmauer …

Beiden herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Laufergebnissen

 

 

 

 


 

Der Ironman Florida war einfach unglaublich! Da ich noch etwas Urlaub zum verbrauchen hatte hab ich mir gedacht das es cool wäre vielleicht außerhalb von Österreich bei einem Rennen zu starten.
Das Problem war nur das ich zu diesen moment noch keine Erfahrung in der Langdistanz hab sammeln können da meine erste Langdistanz in Podersdorf auch noch erst zu absolvieren war!
Aber nach Rücksprache mit meinem Trainer Philipp Reiner der nur sagte das er es nicht empfehlen würde innerhalb von 2 Monaten diese Distanz zu absolvieren und vor allem nicht wenn man noch keine Erfahrung darin hat, aber das er sich bei mir keine Sorgen machen würde, hab ich mich dazu entschlossen mich dann auch gleich noch in Florida anzumelden.
Trotz der ganzen Umstände wegen dem Hurrikan in Florida weswegen sich die Strecke der Zeitpunkt und einfach alles geändert hat hab ich mir nicht die Motivation nehmen lassen!
Die Umstellungen auf das Klima vor Ort war am Anfang doch nicht so einfach wie erhofft!
Als ich dann erfuhr das wir in dem See nicht Schwimmen dürfen wegen der Alligatoren und dieser nur für das Rennen selber zugänglich ist war das schon ein etwas komisches Gefühl.
Als es dann endlich mit einem Running Start los ging hab ich mich in diesem See sehr wohl gefühlt und konnte für meine Verhältnisse eine recht gute Zeit Schwimmen.
Der Wechsel vor Ort war wie ein großes Labyrinth das sehr viel Meter und Zeit in Anspruch nahm.
Am Rad konnte ich wieder etwas Zeit gut machen da diese Strecke eindeutig Hügeliger war als auf der Original Strecke.
Zum Glück blieb der große Wind aus nur die Hitze machte sich langsam breit.
Als ich dann zum Laufen wechselte hatte ich im rechten Fuß etwas Schmerzen und die Sonne hat mich auch voll erwischt.Zur Folge musste ich dann mal ein bar meter mit gehen verbringen.
Konnte mich dann bei den Labestationen wieder etwas fangen und konnte mit einem gemütlichen Tempo weiter Laufen.
Als ich sah das die Hitze und die Hügel fast alle zum Gehen zwangen motivierte mich das wieder und konnte mein Tempo bis ins Ziel dann wieder etwas steigern!
Was soll ich sagen, das Gefühl wenn man dann durch das Ziel läuft ist einfach unbeschreiblich.
Ich konnte meine erwünschte Ziel Zeit zwar nicht erreichen aber ich glaub die Platzierungen sprechen für sich und ich bin mehr als froh, zufrieden und stolz das ganze so gemeistert zu haben!
Gesamtzeit 10:52:15
Gesamtrang 89 von 1871 und Klassenrang 8 von 62 !

Da ich mich über die Zeit wohl nie für die Ironman-Weltmeisterschaft qualifizieren werde (naja, mal schauen, wie viele aktuelle Konkurrenten noch in der AK M-70 plus tätig sein werden... ;), habe ich es über die Quantität geschafft. Das sogenannte „Ironman Legacy Program“ ermöglicht es jährlich 100 Athleten sich nach zwölf Ironman-Finishes für eine Teilnahme in Kona zu qualifizieren. Dass den Verantwortlichen dieses Programm offensichtlich am Herzen liegt, zeigte ein Empfang für diese Sportler mit Andrew Messick (CEO Ironman) und Mark Allen, Dave Scott, Greg Welch, Paula Newby Fraser, Kathleen McCartney, Tim DeBoom – für die jüngeren unter uns – das sind in Summe unglaubliche 24 Ironman Hawaii-Siege auf einem Fleck.

Da ich nur vier Tage vor dem Bewerb ankam, war nicht wirklich Zeit zur Akklimatisierung, was bei mir eigentlich egal ist, da sich die Hitze und ich auch nach einem Monat nicht vertragen würden (am Strand an den Tagen nach dem Bewerb waren wir dann allerdings wieder Freunde).

Am Samstag um 7.05 Uhr war es dann soweit: Start der Altersklassenathleten am Dig Me Beach in Kailua-Kona.

Das Schwimmen mit Massenstart bei Neoverbot begann recht gut für mich, bis ich an der Wende nach 1,9 Kilometern einen Tritt ins rechte Auge bekam. Das Glas der Schwimmbrille wurde beschädigt und das rechte Auge war immer unter Wasser, somit schwamm ich den Rest einäugig.

Trotzdem brachte ich den ersten Teil recht gut in 1:14:39h hinter mich.

Auf dem Rad ging es dann nach einer kurzen Ehrenrunde in Kona auf den Queen Ka´ahumanu Highway. Bei moderatem Gegenwind und merklich steigenden Temperaturen fährt man über unzählige Wellen durch die beeindruckenden Lavafelder Richtung Norden, bis man in Kawaihae rechts Richtung Hawi abbiegt und rund 29 km immer leicht bergauf, aber nie steil, nach Hawi radelt. Hier ändert sich die Landschaft ein wenig und es wird grüner und auch ein paar Grad kühler. Nach 95 Kilometern erreicht man den turnaround point in Hawi und es geht die gleiche Strecke retour – zuerst die angenehme Abfahrt, dann wieder durch die Lavafelder. Rund 50 km vor der T2 wurde es bewölkt und regnet sogar kurz und ein anständiger Rückenwind erleichterte den letzten Radabschnitt. Ich begann kurz auf angenehme Temperaturen beim Lauf zu hoffen, doch natürlich wurde da nix draus. Nach 5:33:16h und offiziellen 1772 Höhenmetern erreichte ich die zweite Wechselzone.

Schon zu Beginn des Laufens war es sehr heiß und ich startete recht gemütlich eine 12km lange Pendelstrecke den Ali´i Drive hinunter und retour – der einzige Teil mit ein paar Metern im Schatten. Zwischen vielen Zusehern führte der Weg dann die steile Palaniroad hinauf auf den Queen K Highway. Der bis dahin schon gemütliche Dauerlauf wurde jetzt immer wieder von kürzeren Gehpausen unterbrochen, was mir eigentlich recht wurscht war, da nichts anderes als durchkommen wichtig war. Beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit läuft man die leichten Hügel (in Summe 307 hm) ohne einen Quadratzentimeter Schatten entlang, bis es links ins berüchtigte Energylab geht. Der normalerweise heißeste Teil des Laufes war wegen der schon fortgeschrittenen Tageszeit zum Glück nicht mehr ganz so brennheiß. Bei km 26 dann die Wende und der Rückweg Richtung Kona. Ein netter deutscher Kollege begleitete mich ab hier bis zum Ziel und beim Pläuschchen mit diesem sechsfachen Hawaii-Finisher aus München verging die Zeit dann recht schnell.

Nach 4:32:17h und einer Gesamtzeit von 11:28:54h erreichte ich als 1543. von 2305 Startern mit einem ordentlichen Sonnenbrand aber glücklich das Ziel.

So – endlich Offseason ;-)

unser Teilnehmer und erfolgreicher FINISHER : Georg BERGER in 11:28:53!Georg Berger Ironman Hawaii 2018

Schwimmern: 01:14:38
Rad: 05:33:16
Laufen: 04:32:16

Homepage des IM Hawaii 2018 

 

 

Georgs´s amüsanter, wunderbarer Bericht von seinen "Erlebnissen":

Weiterlesen: IronMan Hawaii 2018

Schilcherland

 


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